Aktuelles

Vorbereitung auf eine weitere SARS-CoV-2-Welle im Herbst 2022 in der Pflege und im Hebammenwesen

Der vom Deutschen Pflegerat e.V. (DPR) einberufene „Expert:innenrat Pflegewissenschaft/ Hebammenwissenschaft und Pandemie“ greift in seiner ersten Stellungnahme das Thema „Vorbereitung auf eine weitere SARS-CoV-2-Welle im Herbst 2022 in der Pflege und im Hebammenwesen“ auf.

Genannt werden 10 Empfehlungen, die klare Steuerungsimpulse für das weitere Pandemiegeschehen enthalten. Deutlich wird, dass die Sektoren der Pflege und des Hebammenwesens erneut vor großen Herausforderungen stehen. Erforderlich sind ein gemeinsames Handeln und eine zeitnahe Vorbereitung, um eine neue pandemische Welle bewältigen zu können.

Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR):

„Die Ergebnisse müssen in die künftigen Entscheidungen der Gesundheitsversorgung mit einfließen. Sie zeigen deutlich, dass die Expertise der Pflegewissenschaft in Deutschland aus den Experten- und Entscheidergremien zur Sicherung der Gesundheitsversorgung nicht mehr ausgeschlossen werden darf. Die Pflege und ihre Expertise muss strukturell, finanziell und personell gestärkt werden

Prof. Dr. Thomas Fischer, Evangelische Hochschule Dresden, Sprecher des Expert:innenrats

„Der Schutz von pflegebedürftigen und kranken Menschen vor COVID-19 liegt wesentlich in den Händen von Pflegefachpersonen. Der Umgang mit einer nächsten pandemischen Welle wird nur gelingen, wenn Wissen und Können von Pflegewissenschaft und -praxis endlich in die Ausgestaltung der Eindämmungsmaßnahmen eingebunden werden. Die Verbindung von Infektionsschutz und Wahrung von Würde und Lebensqualität vulnerabler Gruppen sind dabei für uns zentral.“

Die Empfehlungen richten sich an die Akteure der Gesundheitspolitik und -verwaltung auf Bundes- und Landesebene, Verbände, Kammern und Träger von Einrichtungen im Gesundheitswesen. Sie basieren auf dem internationalen und nationalen pflegewissenschaftlichen und hebammenwissenschaftlichen Diskurs.

Empfehlungen Kurzfassung

Empfehlungen Langfassung

Hintergrund: Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat im März 2022 einen Expert:innenrat Pflegewissenschaft/ Hebammenwissenschaft und Pandemie einberufen. Damit reagierte der Deutsche Pflegerat darauf, dass die pflegewissenschaftliche Expertise in den Beiräten und Expertenräten auf der Bundesebene während der Corona-Pandemie bislang kaum eingebunden war.

Aufgabe des Expert:innenrats ist es, das weitere pandemische Geschehen durch Stellungnahmen und Empfehlungen zu begleiten und dabei Steuerungsimpulse zu geben. Darüber hinaus soll er analysieren, welche Aspekte dieses krisenhaften Geschehens vertieft beachtet werden, um künftig auf vergleichbare Ereignisse besser vorbereitet zu sein.

Mitglieder des Expert:innenrats: Prof. Dr. Katrin Balzer (Lübeck), Prof. Dr. Nicola H. Bauer (Köln), Prof. Dr. Christa Büker (Bielefeld), Dr. Martin Dichter (Köln), Prof. Dr. Astrid Elsbernd (Esslingen), Prof. Dr. Thomas Fischer (Dresden) – (Sprecher), Prof. Dr. Margareta Halek (Witten), Prof. Dr. Daniela Holle (Bochum), Prof. Dr. Annegret Horbach (Frankfurt), Prof. Dr. Annett Horn (Münster), Prof. Dr. Uta Gaidys (Hamburg), Andreas Kocks MScN (Bonn), Prof. Dr. Kirsten Kopke (Hannover), Dr. Tobias Mai (Frankfurt a. M.), Prof. Dr. Melanie Messer (Trier), Prof. Dr. Gabriele Meyer (Halle), Prof. Dr. Günter Meyer (Wolfsburg), Dr. Peter Nydahl (Kiel), Dr. Anna-Henrikje Seidlein (Greifswald)

Ansprechpartnerin: Christine Vogler
Präsidentin des Deutschen Pflegerats
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Telefon: (0 30) 398 77 303
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 17 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats. Präsidentin des Deutschen Pflegerats ist Christine Vogler. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Annemarie Fajardo.

Mitgliedsverbände: Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Endoskopiefachberufe e.V. (DEGEA); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. (DGP); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

Zur 95. Gesundheitsministerkonferenz, die am 22. und 23. Juni 2022 in Magdeburg stattfindet, hat sich die Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege Claudia Moll an die Gesundheitsminister und -senatoren der Bundesländer gewandt und um eine gemeinsame Kraftanstrengung für die Pflege geworben.

Die Pressemitteilung "Herausforderungen in der Pflege nur mit den Bundesländern lösbar" der Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung.

 

Jetzt Ticket buchen für den Deutschen Pflegetag 2022

Am 06. und 07. Oktober 2022 trifft sich die Pflegebranche wieder im CityCube Berlin – seien Sie dabei, ob vor Ort oder online via Livestream!

Der Deutsche Pflegetag ist Deutschlands führender Fachkongress für die beruflich Pflegenden. Er ist das wichtigste Sprachrohr für die Forderungen und Belange der Pflegefachpersonen in Richtung Politik, Gesellschaft und Medien. Hier werden aktuelle Herausforderungen und Probleme der Pflege genauso diskutiert wie die Themen der pflegerischen Versorgung von morgen. Gemeinsam mit Gleichgesinnten und Vordenker:innen aus Pflege, Politik und Gesellschaft verschaffen Sie sich hier Einblicke in aktuelle Fragestellungen - nach dem Motto: Aufbruch statt Abgrund: Aus Systemrelevanz Zukunft gestalten!

Zu den Programm-Highlights gehören die Eröffnungsveranstaltung mit Schirmherr Prof. Dr. Karl Lauterbach, die Verleihung des Deutschen Pflegepreises und die anschließende Pflegetags-Party – daneben erwarten Sie spannende Vorträge, inspirierende Personen und Projekte, eine umfangreiche Fachausstellung und vieles mehr.

Flyer zum Pflegetag 2022

 

wir pflegen e.V. teilt die Bestrebungen des Koalitionsvertrags „Mehr Fortschritt wagen“, die häusliche Pflegeunterstützung nachhaltig zu verbessern. Gemeinsam mit pflegenden Angehörigen hat wir pflegen e.V. die Handlungsempfehlungen „Mehr Pflege wagen“ zur Weiterentwicklung der häuslichen pflegerischen Unterstützung erarbeitet.
Demografie, Pflegekräftemangel, Pandemie und die Folgen der Kriegssituation bewirken, dass Angehörige weiterhin das Rückgrat der pflegerischen Versorgung in Deutschland bleiben (müssen), vielleicht sogar mehr denn je. Pflege muss daher von und mit pflegenden und sorgenden Angehörigen als gleichberechtigte Partner in der Pflege gedacht und geplant werden.

Broschüre zum Download

„Übergabe“ macht Podcasts für professionell Pflegende in Deutschland.
Diese werden von 7 Pflegewissenschaftler*innen im regelmäßigen Rhythmus veröffentlicht.

Auf folgender Homepage bekommen Sie alle Folgen zum Hören und abonnieren für alle Podcast-Plattformen:

 https://uebergabe.de/podcast/

 

Geplante Pflegebonuszahlung ist zu gering und unverständlich

Zum Corona-Bonus für Pflegekräfte anlässlich der Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestags am heutigen Mittwoch (27.04.2022) hält Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), fest:

„Der geplante Pflegebonus ist in seiner Höhe viel zu gering und in der Verteilung auf die Profession Pflege im höchsten Maße unverständlich sowie ungerecht. Viele der Profession Pflege wird er vor allem im Krankenhausbereich nicht erreichen. Sie gehen leer aus. Der Bonus wird insgesamt zu einem enormen Unmut der Profession führen.

Grundsätzlich begrüßt der Deutsche Pflegerat die Absicht einer über die Bonuszahlung zum Ausdruck gebrachten Wertschätzung der Bundesregierung für den enormen Einsatz der Pflegenden in den Krankenhäusern, in der ambulanten Pflege und den stationären Pflegeeinrichtungen während der Pandemie.

Es muss jedoch nachgebessert werden. Die von Beginn an festgelegte 1 Milliarde Euro als Gesamthöhe der zur Verfügung gestellten Mittel für den Bonus ist angesichts der enormen Belastungen der Profession Pflege während der Pandemie und der Zahl der in der Pflege- und Gesundheitsbranche arbeitenden Pflegenden viel zu gering.

Wir gehen davon aus, dass der Bonus steuer- und sozialabgabenfrei ausgezahlt wird.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Pflegenden eines Krankenhauses von einer Bonuszahlung ausgeschlossen werden, wenn das Krankenhaus, in dem sie arbeiten, im Lauf des Jahres 2021 nicht mehr als 10 Corona-Patient*innen mehr als 48 Stunden beatmet hat. Eine solche Abgrenzung und Diskriminierung ist völlig unverständlich und durch nichts gerechtfertigt. Das wird zu einem enormen Unmut vieler professionell Pflegenden führen.

Von pandemiebedingten zusätzlichen Belastungen waren und sind die Pflegenden aller Krankenhäuser betroffen – auf den bettenführenden Intensiv- und Normalstationen, in den Notaufnahmen und in den OP-Bereichen. Sie alle haben einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung des pflegebezogenen Alltags unter Corona-Bedingungen geleistet und müssen einen Bonus erhalten. Auch muss der Bonus für Leiharbeitnehmer*innen, wie die der gestellten Mitglieder der DRK-/BRK-Schwesternschaften und ggf. anderer Schwesternschaften gelten.

In SGB-XI-Einrichtungen soll es zu einer Bonuszahlung an die Beschäftigten in der direkten Pflege und Betreuung der Pflegebedürftigen in Höhe von bis zu 550 Euro kommen. Die Höhe der Bonuszahlung ist völlig unzureichend. Weiter muss die geplante Ungleichbehandlung der Bonushöhe im Krankenhaus zur Langzeitpflege klar kommuniziert und soweit wie möglich minimiert werden.“

Pressemeldung zum Download

Ansprechpartnerin:
Christine Vogler
Präsidentin des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Darauf kannst du dich verlassen:
Hoffnung wächst nicht in den Himmel,
Liebe bewahrt nicht vor Leid,

Vertrauen schützt nicht vor dem Tod.
Alle Wege führen zum Grab.

Am Grab beginnen alle Wege neu:
Vertrauen überdauert den Tod,
Liebe überwindet das Leid,
Hoffnung wächst in den Himmel.
Darauf kannst du dich verlassen:
Ostern.

Der Katholische Pflegeverband e.V. wünscht Ihnen gesegnete Kartage und ein frohes Osterfest! 

PRESSEMELDUNG
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen:

Berlin (05. April 2022, Nr. 09/2022)

Deutscher Pflegerat fordert direkte Beteiligung an den Entscheidungen des G-BA
Ausschuss fällt ohne Mitbestimmungsmöglichkeit der Profession Pflege eine Entscheidung zu einem Pflegethema, welches die Profession gar nicht will

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) stellt im Rahmen des Innovationsfonds Fördergelder zum Forschungsthema „Neue Versorgungsformen zur Entlastung von Pflegefachkräften“ zur Verfügung und entscheidet darüber – wieder einmal ohne die Profession Pflege.

„Die Profession Pflege ist nach wie vor nicht stimmberechtigt im Gemeinsamen Bundesausschuss sowie in dessen Innovationsausschuss vertreten“, weist Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), hin. „Jetzt soll wieder einmal über unsere Köpfe hinweg entschieden werden, wie Pflege künftig pflegen soll. Das ist nicht akzeptabel.

Der Deutsche Pflegerat fordert ein sofortiges volles Stimmrecht und einen handlungsfähigen vollwertigen Sitz im G-BA und dessen Innovationsausschuss. Es muss aufhören, dass die Pflege ständig von anderen Berufsgruppen und der Politik weggelobt wird von den Dingen und Themen, die sie direkt betreffen. Benötigt wird eine unabhängige, legislaturungebundene finanzielle und personelle Stärkung des Deutschen Pflegerats noch in diesem Jahr!

Die Vorgaben des Koalitionsvertrags ´Mehr Fortschritt wagen´ der Ampel-Koalition auf Bundesebene zu einer direkten Beteiligung und mehr Mitsprachemöglichkeiten des Deutschen Pflegerats im G-BA als Stimme der Pflege müssen sofort umgesetzt werden.“

Im konkreten Fall gehe es um ein „durch und durch pflegebezogenes Thema“, betont Vogler weiter. Doch nicht nur dies „stört uns vehement. Im Kern soll es bei den ´neuen Versorgungsformen zur Entlastung von Pflegefachkräften´ auch um das Thema Delegation von Leistungen gehen. Die Profession Pflege will aber keine Delegation. Sie kann und will selbst entscheiden wie Pflege vor Ort sachgerecht erbracht werden muss. Das ist im Übrigen eine vom Gesetzgeber selbst definierte Verpflichtung nach dem § 4 Pflegeberufegesetz“, macht die Präsidentin des Deutschen Pflegerats deutlich.

„Im Ergebnis fällt der Innovationsausschuss des G-BA ohne die Mitbestimmungsmöglichkeit der Profession Pflege eine Entscheidung zu einem Pflegethema, welches die Profession gar nicht will. Das ist abstrus.“ Dagegen sollte es besser um die Steigerung und Stärkung der Attraktivität des Pflegeberufs, dessen Professionalisierung und eine gezielte Aufgaben- und Kompetenzzuweisung aller Berufe des Gesundheitswesens gehen.

Im Rahmen des Innovationsfonds reicht es nicht aus, nur die Versorgung im Rahmen des SGB V im Blick zu haben! Der SGB XI-Bereich und explizit die pflegerische Versorgung mit neuen Versorgungsformen müssen einbezogen werden. Die Mittelbereitstellung muss angemessen und ausreichend sein.

„Es ist deutlich, dass in den Entscheidungen des G-BA die pflegefachliche Perspektive dringender als je nötig ist. Anders als dies bisher geschehen ist, müssen die Geldern für Forschung und Akademisierung im Gesundheitswesen stärker in die Bereiche der Pflege gelenkt werden. Hier besteht das größte Potential an Innovationen und an Möglichkeiten zur Verbesserung des Gesundheitswesens.“

Flyer zum Download

Ansprechpartnerin:
Christine Vogler
Präsidentin des Deutschen Pflegerats

Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin

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Telefax: (0 30) 398 77 304
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Internet: www.deutscher-pflegerat.de

46. Salzburger Pflegekongress vom 28. Oktober - 29. Oktober 2022
Ich - Du - Wir Was uns stark macht
(Hybridveranstaltung)

Beim diesjährigen Pflegekongress gehen wir der Frage nach,welche Ressourcen stecken in uns selbst, im Gegenüber, im Miteinander und in den Systemen? Wofür sind wir da? Was brauchen wir, um nicht zu zerbrechen, um beweglich zu bleiben? Wie können wir unsere eigene Widerstandskräfte stärken, wie unterstützen wir uns gegenseitig. Der Pflegekongress nimmt diese Trotzdem-Kraft in den Blick! Eine Kraft, die uns in schwierigen Zeiten aufrichtet und stärkt! 

Wir freuen uns auf eine spannende Entdeckungsreise und die Begegnungen mit Ihnen beim Pflegekongress in Salzburg vor Ort oder ONLINE! 

Wann: Freitag, 28. Oktober 2022 Beginn: 9:30 Uhr
bis Samstag, 29. Oktober 2022 bis ca. 12:30 Uhr

Tagungsort:

Bildungs- und Konferenzzentrum St. Virgil
Ernst-Grein-Straße 14
A-5026 Salzburg

Wir bieten Ihnen:

  • Einen attraktiven, etwas anderen Kongress mit namhaften Referentinnen und Referenten
  • Einen exklusiven Tagungsort mit einem ansprechenden Ambiente und großem Park
  • Ein kostenloses Konzert am Abend in der fürstbischöflichen Residenz im Herzen von Salzburg
  • Eine Einladung zum Mittagessen am Freitag, durch die (Erz-)Diözesen Augsburg, München-Freising, Regensburg und Salzburg
  • Kostenlose Pausenverpflegung
  • Kostenlose Parkplätze vor dem Haus
  • Zimmer im Bildungshaus (kleines Kontigent)
  • gute Möglichkeiten zum Austausch

Für eine Kongressteilnahme, ohne Anmeldeprozedere vor Ort, empfehlen wir Ihnen, sich im Vorfeld unter anzumelden. So können Sie Ihre Kongressmappe und Ihr Namensschild vor Ort schnell und unkompliziert abholen.

Anmeldung: Hier geht´s zur ONLINE-Anmeldung

Tagungsbeitrag:
Mitglieder des Katholischen Pflegeverbandes e.V. 120,- € 
für Nichtmitglieder 145,- € p. P.  Frühbucherrabatt bis 31.07.2022 120,- € p. P. 
für Schulklassen und Studenent*innen 70,-€

Der Tagungsbeitrag beinhaltet auch ein kostenfreies Klassik-Konzert in der fürstbischöflichen Residenz in Salzburg. 

Bleiben Sie gesund und wir grüßen Sie herzlich aus der Geschäftsstelle in Regensburg  
Ihr Salzburger OrgaTeam

 

In Zeitungen wurde in den letzten Wochen immer wieder über die Möglichkeit berichtet, dass die Frauen mit Kindern, die gerade erst aus der Kriegszone Ukraine geflohen sind, als Fachkräfte bei uns einzustellen.

Welche Ideen spuken da in den Köpfen von manchen hochbezahlten Managern herum?
Irgendein „Mann“ aus der Geschäftsführung wittert Morgenluft um die ungelösten Personalprobleme mit einem generösen Arbeitsplatzangebot elegant zu verbessern.
Dies treibt in manchen Einrichtungen solche Blüten, dass sogar neue Fachkraftstellen geschaffen werden, weil die Berufsabschlüsse nicht ganz kompatibel sind mit den westlichen Abschlüssen.

Diese Gedankenspiele sind bitte zu unterlassen, weil sie der Pflegebranche nichts bringen.
Hier geht es nur um den Profit, damit die Träger die Pflege- oder Gesundheitsleistung unter allen Umständen erbringen können.

Diese Frauen mit meist Minderjährigen oder sogar Kleinkindern/Säuglingen haben schreckliche Wochen in der Ukraine erlebt, ständig in Todesgefahr bei Bombenangriffen. Die Tage der Flucht mit einem nicht klaren Ausgang, nagen an den Nerven und am Gemüt dieser Frauen. Die Kinder sind traumatisiert!

Sicherlich ist es den Frauen freigestellt, ob sie ihren erlernten Beruf in Europa ausüben wollen.

Dazu kommt noch die Frage wo können sie wohnen? Bei Verwandten, bei hilfsbereiten Menschen, in Massenunterkünften oder in einer Wohnung.
Diese Frauen wissen es nicht!
Dann ist noch die Kinderbetreuung zu regeln. Auch in Kindertagesstätten gibt es keine Plätze mehr.
Mit traumatisierten Kindern ist ein Regelaufenthalt in einer Kindertagesstätte gerade nicht so angebracht.

Dann stehen noch größere Fragen im Raum:
Sehe ich meinen Mann jemals wieder?
Kann ich nach einem Friedensschluss wieder zurückkehren in womöglich zerstörte Wohnungen und Häuser?
Wie lange dauert dies?

Wir sollten diese Frauen mit ihren Kindern zur Ruhe kommen lassen, ihnen fachgerechte Hilfe zur Traumabewältigung anbieten und unterstützen, damit sie sich selber in unserer Welt zu Recht finden.

Wenn sie dann, je nach dem einzelnen Schicksal, bei uns bleiben wollen, dann sollten wir ihnen Arbeitsplätze anbieten. Sie brauchen dann Sprachkurse, eine gute Einführung in unser Pflege- und Gesundheitswesen, Plätze in Kindertagesstätten und Wohnmöglichkeiten. Text in pdf zum Download

Ernst Olbricht
Vorsitzender Landesgruppe Baden-Württemberg

 

Pressemitteilung Bundesverband Pflegemanagement e.V.


Schritt zurück. Pflegebevollmächtige Moll für Befragung zur Pflegekammer.

Berlin, 31. März 2022. Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung Claudia Moll spricht sich für eine Befragung zur Pflegekammer aus. Dabei haben große Bundesländer wie NRW bereits ein klares Votum abgegeben. Statt einer weiteren Befragung der Pflege ist ein klares Votum der Bundesregierung erforderlich.
Anfang Januar dieses Jahres folgte Claudia Moll als Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung ihrem Vorgänger Andreas Westerfellhaus nach. Jedoch nicht mehr auf Staatsekretärs-Ebene, was bereits als Rückschritt denn als Fortsetzung der Stärkung der Pflege gewertet werden kann.
Im März hat sich Claudia Moll zur Bundespflegekammer geäußert. Mit einer bundesweiten Befragung der Pflegenden soll nicht nur die Verabredung im Koalitionsvertrag eingehalten werden, sondern auch eine Aufklärung über das was die Pflegekammer leisten kann erfolgen sowie eine echte Partizipation der Pflege gewährleistet werden. Dabei bleiben Fragen zur gesetzlichen Grundlage dieser Befragung, Kammergesetzte sind Landesrecht, der Finanzierung sowie der zeitliche und organisatorische Ablauf offen.
Wie wichtig eine umfassende Aufklärung über die Vorteile einer Pflegekammer ist, hat die Kampagne in NRW gezeigt. Sie hat aber auch gezeigt, dass eine Befragung nur sinnvoll ist, wenn die Kampagne rechtzeitig erfolgt und gut geplant ist. Mit NRW hat sich ein weiteres Bundesland nach eingehender Prüfung für die Pflegekammer entschieden. Braucht es denn wirklich weitere Befragungen oder nicht vielmehr endlich ein klares Bekenntnis der Politik für die Bundespflegekammer? Eine klare Entscheidung und zügige Einführung würden nicht nur Geld sparen, sondern auch zeitnah den Rahmen schaffen, der für die dringend erforderlichen Reformen in der Pflege notwendig ist.
Es entsteht der Eindruck, dass die Pflegenden sehr wohl wissen, was sie von einer Pflegekammer erwarten können und was vielmehr Aufgabe gewerkschaftlicher Interessen ist, die Politik jedoch häufig beides vermengt. Mit einer weiteren Befragung würde man die bisherigen Landesentscheidungen in Zweifel ziehen und statt Aufklärung vielmehr Verdruss über die andauernden Befragungen erreichen.
„Viel sinnvoller wäre es, jetzt mit den Vertretern der Pflege bundesweit ins Gespräch zu kommen und die konkreten nächsten Schritte hin zur Gründung einer Pflegekammer zu vereinbaren. Der Deutsche Pflegerat mit seinen Mitgliedsverbänden bildet ein breites Spektrum an Interessen ab und wäre hierfür prädestiniert“, so Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement.
Pressemeldung zum Download


Pressekontakt:
Bundesverband Pflegemanagement e.V.
Sabrina Roßius
Geschäftsführerin
Tel. 030 44 03 76 93
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.bv-pflegemanagement.de

Der Bundesverband Pflegemanagement e.V. ist eine aktive Interessenvertretung der Profession Pflege und insbesondere des Pflegemanagements in Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist bereits seit 1974 aktiv. Die heutige Struktur mit Bundesvorstand und Landesgruppen für einen maximalen Einfluss in Politik und Öffentlichkeit besteht seit 2005. Der Bundesverband Pflegemanagement ist Gründungsmitglied und aktives Mitglied des Deutschen Pflegerats. Durch seine Managementkompetenz, sein starkes Netzwerk und eine klare Organisationsstruktur wird der Verband heute als einer der Hauptansprech-partner unter den Pflegemanagement-Verbänden gehört und ist auf Bundes- wie Landes-ebene in die Gestaltung von Gesetzesvorlagen involviert und in Gremien engagiert. Vorstandsvorsitzender ist Peter Bechtel

Berlin, 24. März 2022. „Wir haben noch einen Auftrag in unserem Leben: es uns schön zu machen.“ Das sagt Christian Peters, dessen Frau an Alzheimer erkrankt ist. In Deutschland leben rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenz. Der neue Imagefilm der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. (DAlzG) verdeutlicht, wie wichtig die Arbeit des Bundesverbandes und seiner Mitgliedsgesellschaften ist, damit die Belange von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen in Politik und Gesellschaft Berücksichtigung finden.
Berlin-Kreuzberg an einem herbstlichen Morgen. In einer belebten Seitenstraße, zwischen Imbiss und Spätkauf, öffnet im fünften Stock eines Berliner Altbaus eine Dame Ende sechzig die Tür. Sie strahlt Ruhe und Herzlichkeit aus. Gemeinsam mit ihrem Mann steht sie an diesem Tag Rede und Antwort ¬– zu ihrem Leben mit einer Demenzerkrankung.
Unter Einhaltung der Corona Regeln begannen im Herbst 2021 die Dreharbeiten zum neuen Imagefilm der DAlzG. Sie waren geprägt von emotionalen Gesprächen mit Betroffenen und Angehörigen und gewährten spannende Einblicke in die Tätigkeitsfelder des Dachverbandes. Eine der größten Herausforderungen war dabei, die umfangreiche Arbeit der DAlzG in knapp vier Minuten zu präsentieren. Durch vielfältige Projekte, Aufklärungsarbeit, Beratung und durch die Vertretung in Politik und Gesellschaft setzt sich die DAlzG gemeinsam mit ihren über 130 Mitgliedsgesellschaften seit mehr als 30 Jahren dafür ein, dass Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.
Der Film vermittelt dabei eine grundsätzlich positive Sicht auf die vielfältigen Lebenssituationen und die Herausforderungen, die eine Demenzerkrankung für die Betroffenen und ihre Angehörigen mit sich bringt. Er zeigt, dass das Leben auch mit Demenz lebenswert bleibt.
Der Film wurde im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20h Sozialgesetzbuch V durch die BARMER finanziert und kann auf der Website der Deutschen Alzheimer Gesellschaft https://www.deutsche-alzheimer.de/  und auf ihrem YouTube Kanal https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=P7hmIOIqEzk  abgerufen werden.

Hintergrund
In Deutschland leben heute etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Etwa zwei Drittel davon werden in der häuslichen Umgebung von Angehörigen betreut und gepflegt. Jährlich erkranken rund 300.000 Menschen neu. Ungefähr 60 Prozent von ihnen haben eine Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzerkrankten wird bis 2050 auf 2,4 bis 2,8 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt.
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz. Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis.
Als Bundesverband von mehr als 130 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft.

Kontakt
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Nora Landmann, Susanna Saxl-Reisen
Friedrichstraße 236, 10969 Berlin
Tel: 030 - 259 37 95 0, Fax: 030 - 259 37 95 29
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.deutsche-alzheimer.de

 

Sicherheit für körperlich und geistig behinderte Personen sowie für Pflegebedürftige – Aufruf zur Meldung von freien Kapazitäten und zu finanziellen Spenden

PRESSEMELDUNG
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen:
Berlin (17. März 2022, Nr. 08/2022)

Der Krieg in der Ukraine verursacht Leid in unvorstellbarem Ausmaß. Aber, Betroffene aller Altersgruppen erfahren in der humanitären Katastrophe große Solidarität aus den Nachbarländern. 

„Der Deutsche Pflegerat unterstützt die Initiative #health4ukraine. Deren Ziel ist es seit Beginn des Krieges an für behinderte und pflegebedürftige Flüchtlinge in Deutschland freie Kapazitäten zu finden, wo diese Menschen leben und die für sie dringend notwendige Pflege und Betreuung erfahren können“, macht Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), deutlich.

„Wir dürfen diese benachteiligten Menschen, körperlich und geistig behinderte Personen sowie Pflegebedürftige nicht vergessen. Bitte melden Sie sich, wenn Sie erkrankte Kinder, Pflegebedürftige und behinderte Menschen zumindest temporär aufnehmen können! Ziel ist es, vor allem schnell und unkompliziert zu helfen.“

Der Appell gilt für ganz Deutschland. Die Transportkosten der pflegebedürftigen Mitmenschen zu einer Pflege- oder einer Behinderteneinrichtung trägt die Initiative mithilfe vieler Spenden. Von daher bitten die Initiator*innen nachdrücklich um Spenden auf das durch die Caritas verwaltete Konto.

Seit Beginn der Initiative #health4ukraine hat diese bereits unglaublich viel Unterstützung erfahren. „Die Hilfsbereitschaft ist enorm groß“, betont Vogler. „Nun braucht es vor allem finanzielle Unterstützung.“

Pressemeldung zum Download

Spendenaufruf für #health4ukraine

Bitte spenden Sie unter dem Stichpunkt health4ukraine per Überweisung auf ein für die Initiative eingerichtetes Spendenkonto der Caritas. 

Kontobesitzer: Caritas-Sozialstation St. Johannes e.V.
IBAN: DE23 5086 3513 0603 2650 05
BIC: GENODE51MIC
Raiffeisen-Volksbank Miltenberg eG
Zweck: health4ukraine (bitte stets angeben) und Ihre Adresse (bitte stets angeben)

Bei jeder Spende sendet Ihnen die Caritas-Sozialstation St. Johannes e.V. ein Dankschreiben und optional eine Bescheinigung, die Sie bei Ihrem Finanzamt einreichen können. Tragen Sie bitte im Feld für den Verwendungszweck zusätzlich Ihre Adresse ein.

Ihre Spende hilft, zum Beispiel Kraftstoff für die Transporte, Lebensmittel und Dinge zum täglichen Leben für die Bedürftigen zu kaufen. Weiter unterstützt die Initiative mit Ihren Spendengeldern eine polnische Sammelunterkunft, in der die Pflegebedürftigen bis zu Ihrer Abholung untergebracht werden. Ihre Geldspende kommt somit direkt bei den bedürftigen Menschen aus dem Kriegsgebiet der Ukraine an. 

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR) - Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 Köln/ Berlin (14. März 2022, Nr. 07/2022)

 Neues BZgA-Merkblatt für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen zur Corona-Schutzimpfung

 Köln/ Berlin, 14. März 2022. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat mit Unterstützung des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR) ein neues Merkblatt mit Informationen zur Corona-Schutzimpfung speziell für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen erstellt. Beschäftigte dieser Berufsgruppen haben ein erhöhtes Risiko, sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu infizieren. Zusätzlich kommen sie täglich Menschen nahe, die durch Krankheit oder Alter ein hohes Risiko haben, schwer an COVID-19 zu erkranken. Deshalb ist für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen die Corona-Schutzimpfung besonders wichtig.
Auch im Hinblick auf die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei ambulanten Pflegediensten ist das Merkblatt „Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen“ eine Hilfestellung, um wichtige Fragen zur Corona-Schutzimpfung leicht verständlich zu beantworten.

 Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):
„In Pflegeeinrichtungen stellen sich besondere Herausforderungen und spezielle Fragen für den Umgang mit der Corona-Pandemie. Diese greifen wir auf. Unser neues Merkblatt richtet sich direkt an Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen. Es informiert mit gesichertem Wissen dafür, dass die Corona-Schutzimpfung gut vor einem schweren COVID-19-Verlauf schützt.“

Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats (DPR):
„Der internationale Kodex der Pflegefachpersonen ist klar und geeint – wir schützen die uns anvertrauten Bedürftigen und uns selbst. Ich empfehle die Impfung gegen COVID-19 wirklich jedem Menschen, der in einem Pflege- oder Gesundheitsberuf arbeitet. Sie schützt die Beschäftigten vor einem schweren Verlauf und möglichen Langzeitfolgen einer Erkrankung. Außerdem reduziert die Impfung das Risiko, Patientinnen und Patienten oder Pflegebedürftige zu infizieren.“

 Das Merkblatt beinhaltet unter anderem Informationen zu Auffrischimpfungen und gibt in einer Grafik einen Überblick über empfohlene Impfabstände für verschiedene Impfstoffe. In Kürze wird es auch in Leichter Sprache sowie in Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch und Arabisch zur Verfügung stehen.

 Das BZgA-Merkblatt „Informationen zur Corona-Schutzimpfung für Beschäftigte in Pflege- und Gesundheitsberufen“ steht zum Download unter:

www.infektionsschutz.de/coronavirus/materialienmedien/corona-schutzimpfung/#c16558

Die Online-Plattform, die vermittelt und unterstützt

Mit der #pflegereserve können zum einen Einrichtungen, beispielsweise Krankenhäuser,
Pflegeheime oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe, online ihren Bedarf benennen. Zum
anderen können Pflegefachpersonen, Betreuungskräfte oder medizinisches Personal auf der
Plattform ihre Unterstützung anbieten. Neben pflegerischen Tätigkeiten kann es auch um
Unterstützung in der Verwaltung, im Service, beim Testen, bei der Essensausgabe oder mit
Musik und anderen kulturellen Angeboten gehen. Anmeldung und Registrierung funktionieren
online, unbürokratisch und einfach.

Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Oder klicken Sie auf
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Pressemeldung zum Download

  1. „Du bist nicht mehr wie früher“
  2. BLPR nimmt Stellung zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht
  3. Die Pflege in der Ukraine braucht unsere Unterstützung
  4. Sendung 37 Grad plötzlich Pfleger*in
  5. Pflegebedürftige brauchen mehr als eine verirrte Debatte um die einrichtungsbezogene Impfpflicht
  6. Verbreitung von Informationen zur Studienteilnahme
  7. Neue Patienteninfo: Infektionen vermeiden – aber wie?
  8. Brotkrumen zur Besänftigung? Bonuszahlungen allein sind der falsche Weg
  9. Pressemitteilung: Koalitionsvertrag braucht Beteiligung der Pflege auf Augenhöhe
  10. Pflegefachpersonen haben die Kompetenz zur Impfung
  11. Deutscher Pflegerat fordert Steuerfreibetrag von 18.000 Euro für die Profession Pflege
  12. Neue Verbandsratsvorsitzende gewählt
  13. Die Pflege in Deutschland braucht jetzt einen Masterplan!
  14. Eva Welskop-Deffaa zur neuen Caritas-Präsidentin gewählt
  15. DPR_Deutscher Pflegetag 2021 wird Maßstäbe setzen
  16. Koalitionsverhandlungen: Digitalisierung der Pflege muss in den Fokus
  17. Für jede Impfdosis in Europa automatisch eine Dosis für Afrika bereitstellten
  18. ++Anmeldung noch möglich++ 45. Salzburger Pflegekongress vom 22.Oktober - 23. Oktober 2021 Präsenzveranstaltung in Salzburg
  19. Bundesweite Care4PD-Fragebogen-Studie zur pflegerischen Versorgungssituation
  20. QiPS – Studie zur Pflegequalität im Saarland
  21. Vier Meilensteine für eine gute Pflege der Profession
  22. Pflege & Corona: Jetzt die richtigen Schlüsse ziehen!
  23. „Schulterklopfen hilft genauso wenig wie klatschen“
  24. Bericht zur Konzertierten Aktion Pflege
  25. Krisenbewältigung ab sofort nur noch mit der Profession Pflege!
  26. Christine Vogler zur neuen Präsidentin des Deutschen Pflegerats gewählt
  27. Pflegekammerwahl Rheinland-Pfalz 2021
  28. Pflegemanagement meets Politik – Pflegetalk zur Bundestagswahl 2021
  29. Deutscher Pflegetag 2021
  30. Pflege-Thermometer 2021 untersucht Situation in der häuslichen Intensivversorgung
  31. Pflegereform. Besser als nichts, aber Probleme sind nicht gelöst
  32. Pressemeldung: Westerfellhaus: Mit Siebenmeilenstiefeln in die richtige Richtung
  33. Autorengruppe: Zur intensivmedizinischen Versorgung - Info-Plattform Corona
  34. DIP-Gruppe stellt sich neu auf
  35. Marie Simon Pflegepreis für innovative Pflegeprojekte
  36. Pressemeldung Deutscher Pflegerat e.V. (DPR) vom 12. Mai 2021 Pflegebündnis fordert gesetzliches Mindestgehalt von 4.000 Euro für Pflegefachpersonen
  37. Info- Plattform Corona - Autorengruppe: Zur intensivmedizinischen Versorgung
  38. ++Save the Date++ 45. Salzburger Pflegekongress vom 22.Oktober - 23. Oktober 2021
  39. München, 12. Mai 2021 – Am Internationalen Tag der Pflege appelliert der Bayerische Landespflegerat (BLPR) an die Politik, bessere Rahmenbedingungen und berufliche Perspektiven für die Pflegeprofession zu schaffen.
  40. Robert-Koch-Institut update 11.05.2021 Aktuelle Infektionsschutzthemen
  41. Pressemeldung Deutscher Pflegerat e.V. (DPR) Internationaler Tag der Pflegenden: Vision für eine Gesundheitsversorgung mit Zukunft gefordert
  42. DBK - Grundlagenpapier zur palliativen und seelsorglichen Begleitung von Sterbenden: „Bleibt hier und wacht mit mir!“
  43. Petition zum Erhalt der Pflegewissenschaftlichen Fakultät Vallendar
  44. Pressemitteilung DPR: Vogler: Deutschland befindet sich im Pflegenotstand
  45. ++Unser Fortbildungsprogramm für das 2. Halbjahr 2021 ist da! ++
  46. Deutscher Pflegerat e.V. (DPR): Stellungnahme zum Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege
  47. Deutscher Pflegerat e.V. (DPR): Stellungnahme zum Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG)
  48. Humanwissenschaften werden ausgebaut – Pflegewissenschaft wird stillgelegt
  49. Gute Arbeitsbedingungen in der Pflege (GAP) nimmt Fahrt auf!
  50. Hochschulische Pflegeausbildung bricht ein
  51. Schleswig-Holstein hat entschieden: Mehrheit der Mitglieder stimmt gegen Pflegeberufekammer
  52. Der Landespflegerat Baden-Württemberg hat eine neue Petition gestartet !
  53. Entwurf für eine Pflegereform bleibt in wichtigen Punkten hinter den Erwartungen zurück
  54. Was tun gegen Ausschläge unter der Maske?
  55. Ein frohes Osterfest!
  56. Stand der Pflege-Petition
  57. "Intensivpflege in Deutschland gefährdet"
  58. Pflegepersonal-Regelung: PPR 2.0 ist unverzichtbar
  59. Beschäftigte in der Pflege häufiger krank als andere
  60. Sepsis erkennen heißt Leben retten
  61. Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Auflösung der Pflegekammer Niedersachsen
  62. Der Katholische Pflegeverband e.V. trauert um sein Ehrenmitglied Sr. Liliane Juchli (30.11.2020)
  63. Unser Fortbildungsprogramm für das 1. Halbjahr 2021 ist erschienen
  64. Plattform mit Informationen über die Pflegekammer Baden-Württemberg
  65. Pressemitteilung Katholischer Pflegeverband e.V. Landesgruppe-Baden-Württemberg "Wohin geht die Reise - Pflegekammer?"
  66. Landespflegerat Baden-Württemberg Resolution
  67. Pressemitteilung Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB) Ein Schritt in die Zukunft - Bildungszeit jetzt!
  68. Pressemeldung Deutscher Pflegerat e.V. (DPR) Berlin 07. September 2020 Nr. 29/2020 Pflegekammerbefragung in Niedersachsen - Politikversagen ersten Grades
  69. Schreiben des Landes-Pflege-Rates Baden-Württemberg zur Errichtung einer Pflegekammer
  70. Baden-Württemberg: Protest gegen Landespflegekammer wirkt
  71. Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft
  72. Schutz und Würde des alten Menschen angesichts der Corona-Krise
  73. Pflege kommt vor Tönnies, so wurden Berichte der Tagesschau am 15.7.2020 zur Prime Time gesendet
  74. Who Cares?
  75. ++Angesagt statt abgesagt++
  76. Trauer um Domkapitular Manfred Ertl, Bistum Passau
  77. Mit und ohne Corona: Die Versorgung und Betreuung von alten, kranken und sterbenden Menschen auf dem Prüfstand
  78. BMWi-Leitfaden für Pflegeeinrichtungen
  79. Segen für Sterbende / Verstorbene
  80. Presse-Information: Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) Aktualisierung der Expertenstandards zum pflegerischen Schmerzmanagement Verlängerung der Konsultationsphase
  81. Pressemeldung Deutscher Pflegerat e.V. (DPR) Coronavirus. Die Berufsgruppe der Pflegenden und des Hebammenwesens stellt sich der Lage
  82. SARS-CoV-2 und COVID-19: Thieme stellt relevanten Fachinformationen kostenfrei zur Verfügung
  83. Pressemeldung Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
  84. PRESSEMELDUNG Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
  85. Pressemitteilung Fachtagung Umsetzung des Pflegeberufegesetzes
  86. Pflege ist doch nicht spirituell ... oder?
  87. Deutscher Pflegerat unterstützt Kampagne „Mach Karriere als Mensch!“
  88. Pflegepersonen entwickeln sich weiter – durch Bildung am Tag der Pflege
  89. Neue Ausgabe der Ludwigshafener Ethischen Rundschau LER I/2019
  90. Gründung der Pflegekammer Baden-Württemberg schreitet weiter voran
  91. Exzellenzentwicklung ++Hinweis++
  92. Gemeinsames Personalbemessungssystem für den Krankenhausbereich
  93. Pressemitteilung Fachtagung zur Umsetzung des Pflegeberufegesetzes am 30.01.2020 in München

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