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13.05.2013

Sozialministerin Rundt: „Wir müssen die Pflege in ganz Niedersachsen sichern“

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt hat am 29.04.2013 im Landespflegeausschuss die neuen politischen Zielsetzungen in der Pflege vorgestellt. Zentrales Thema bei der ersten Sitzung des Landespflegeausschusses in der neuen Legislaturperiode war die Einrichtung der Fachkommission Pflege.

Cornelia Rundt ist Ministerin und Vorsitzende des Landesarbeitskreises für Arbeitssicherheit des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration sowie Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Familie in Not. (Bild: Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration des Landes Niedersachsen)

„Wir müssen das Thema Pflege sektorübergreifend betrachten, um die Pflege für die Bürgerinnen und Bürger in ganz Niedersachsen auch in Zukunft sicherzustellen“, sagte Rundt. „Wir brauchen deshalb ein Gremium, in dem sowohl die Akteure der Altenpflege als auch die Akteure der Krankenpflege vertreten sind. Ein Schwerpunkt der Beratungen in der Kommission wird es sein, die strukturelle Unterfinanzierung der Pflege aufzubrechen.“ Die Pflegesätze in Niedersachsen müssten auf den Durchschnitt der westdeutschen Flächenländer angehoben werden. Wichtig sei auch eine auskömmliche Finanzierung ambulanter Pflegeleistungen, besonders im ländlichen Raum. „Pflege muss auch zukünftig dort möglich sein, wo die Menschen zu Hause sind“, stellt Rundt klar. „Daneben brauchen wir eine tarifgerechte Bezahlung der Pflegekräfte. Der Pflegeberuf muss in Zeiten des Fachkräftemangels konkurrenzfähig zu anderen Berufen bleiben.“ 

Rundt skizzierte im Landespflegeausschuss auch die Zusammensetzung der geplanten Fachkommission. Neben einer Stammbesetzung aus ständigen Mitgliedern soll es die Möglichkeit geben, Experten mit Gaststatus hinzuziehen. Die Stammbesetzung wird sich aus Verbänden, Institutionen und Experten zusammensetzen. Die für die Stammbesetzung vorgesehen Verbände und Institutionen werden in Kürze gebeten, ihre Vertreterinnen und Vertreter zu benennen.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Pressestelle, 29.04.2013