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09.01.2014

Bayerische Pflegenden haben entschieden: Ja zur Pflegekammer!

Die Untersuchungsergebnisse der repräsentativen Befragung vom Frühjahr/Sommer 2013 liegen nun vor.

(Grafik aus: Hochschule München (Nov. 2013): Befragung der beruflich Pflegenden zur Errichtung einer Pflegekammer in Bayern. Abschlussbericht. München. S. 14.)

 

Die bayerischen Pflegefachpersonen haben sich für eine Pflegekammer entschieden, wie die bayerische Pflegeministerin Huml am 03. Dezember 2014 mitteilte. 

Im Auftrag des Bayerischen Gesundheitsministeriums wurde von der Hochschule München in Zusammenarbeit mit der Firma TNS Infratest Sozialforschung München eine Befragung von April bis Juli 2013 durchgeführt. Teilnehmende waren dreijährig ausgebildete Pflegekräfte in repräsentativ ausgewählten Einrichtungen der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege in allen Bezirken Bayerns. 50 Prozent der Pflegenden sprechen sich für eine Kammer aus, 16 Prozent machten keine Angabe oder waren sich noch unschlüssig und lediglich ein Drittel sprachen sich gegen die Kammer aus. 

Bemerkenswert bei der repräsentativen Befragung: Je höher der subjektive Informationsstand zur Pflegekammer, desto mehr waren die Pflegenden für die Kammer. 

Der ausführliche Bericht samt Anlagenband ist online über die Homepage des KPV (Link Landesgruppen/Bayern/Aktivitäten & Neuigkeiten) oder die Homepage des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege (Link Pflege/Pflegekammer) erhältlich.

Damit ist nach Ansicht des Katholischen Pflegeverbandes e.V., Landesgruppe Bayern klar, dass auch in Bayern baldmöglichst die gesetzlichen Grundlagen zur Gründung einer Pflegekammer geschaffen werden müssen. Die Landesgruppe Bayern wird sich als Kooperationspartner des Bündnisses für die Gründung einer Pflegekammer auch weiterhin aktiv bei den kommenden notwendigen Schritten beteiligen.