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Katholischer Pflegeverband e.V.

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Landesgruppe Bayern:

„Berufskunde-Unterricht“ mal anders

Die KPV-Landesgruppe Bayern führt auf Wunsch an ihren Mitgliedsschulen traditionell einige Stunden des „Berufskunde-Unterrichts“ durch. Je nach Bedarf werden dabei die Inhalte „Berufsverbände“, „Professionalisierung“, „Unterschiedliche Ausbildungsformen“, „Bildungskonzept“ und natürlich „Aktuelle berufspolitsche Belange“ abgedeckt.
In diesem Sommer hatte sich zum ersten Mal auch eine Schule gemeldet, die primär mit einer Pflegeausbildung eigentlich keinen Zusammenhang hat. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Goethe-Gymnasiums in Regensburg hatten sich in einem Seminarprojekt zusammengefunden und wollten in verschiedene Berufsfelder Einblick gewinnen. Als Vertretung für die Pflegeberufe wurde der KPV ausgewählt. Für die „KPV-Unterrichtenden“ war es sehr interessant zu sehen, welche Vorstellungen von Pflege bei baldigen Schulabgängern vorherrschen – vielleicht konnten wir manches Bild von Pflege realitätsnäher zeichnen und zukünftige Kolleginnen und Kollegen gewinnen!

Landesgruppe Bayern:

Berufsfachschule für Altenpflege Landshut geht mit modernster Ausstattung in die Zukunft

Zu einer nicht alltäglichen Feier war der Katholische Pflegeverband Bayern e.V. am 18. Juli geladen: Die Berufsfachschule für Altenpflege in Landshut, die schon seit langer Zeit Mitglied im KPV ist, konnte (gemeinsam mit anderen Einrichtungen des Caritasverbandes Landshut) neue Räumlichkeiten in einem frisch renovierten Gebäude beziehen. Mit einer beeindruckenden Segensfeier und einem Tag der offenen Tür wurde der Umzug offiziell beendet. Die top-moderne Ausstattung der Seminar- und Unterrichtsräume begeisterte nicht nur die Vorsitzende der Landesgruppe Bayern, sondern auch zahlreiche fachkundige Besucher. Was freilich noch ein viel überzeugenderes Bild für die hohe Qualität der Ausbildung widerspiegelt, waren die Professionalität, die Begeisterung und das Engagement, mit der sich die Auszubildenden und das motivierte Lehrerkollegium der Öffentlichkeit in verschiedenen Stationen präsentierten. Auch von Seiten der Redaktionsgruppe wünschen wir unserem Mitglied viele gute und erfolgreiche Jahre in den neuen Räumlichkeiten!

Pressemitteilung

Pflege im 21. Jahrhundert - eine tickende Zeitbombe?

Frühjahrsakademie der BAY. ARGE am 18.03.2011 im Bayerischen Landtag

München, 20.März 2011
Ein voller Erfolg war die gut besuchte zweite Frühjahrsakademie zum Thema „Pflege im 21. Jahrhundert“ der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegeberufe. Vorsitzende Dr. Marliese Biederbeck (links im Bild) wies auf die gewaltige Herausforderung der pflegerischen Versorgung in den nächsten zwei Jahrzehnten hin. „Der Pflegemangel hat uns bereits mit voller Wucht erwischt und dies ist erst die Spitze des Eisbergs“. Biederbeck mahnte an, dass die Politik die professionelle Pflege sträflich vernachlässigt hat und erntete dafür starken Applaus. „Wenn die politische Verantwortung der Pflegenden gestärkt werden soll, dann ist und bleibt ein entscheidender Schritt die berufliche Selbstverwaltung“, so Biederbeck. Die BAY.ARGE hat sich einstimmig für die Etablierung einer Pflegekammer ausgesprochen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bay-arge-pflege.de.

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Nachruf

Seelsorge für Pflegeberufe – geprägt durch Msgr. Alois Frischholz

Am 25. März 2011 verstarb Pfarrer Alois Frischholz. Den größten Teil seines priesterlichen Wirkens – 28 Jahre – hat der Geistliche als Seelsorger für Pflegeberufe gearbeitet.

Als immer mehr Frauen und Männer, die keiner Ordensgemeinschaft angehörten, den Pflegeberuf ergriffen, wurde der Religionslehrer Alois Frischholz 1960 zum Diözesanpräses der freien Schwesterschaften (spätere Bezeichnung: Seelsorger für Pflegeberufe) ernannt. Das war auch der Wunsch der Deutschen Bischöfe. Um den christlichen Geist in den Einrichtungen des Gesundheitswesens zu sichern, sollten geeignete Priester die Seelsorge für die so genannten „weltlichen“ Schwestern übernehmen. Später wurde hat die Bayerische Bischofskonferenz die begonnene überdiözesane Zusammenarbeit der Seelsorger für Pflegeberufe in Bayern ausdrücklich begrüßt und gestattet.

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