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Fachschule für Altenpflege Donaueschingen

31.01.2013

Ethik in der Pflegepraxis: Ein Projekt im Bereich der Altenhilfe

Hören, sehen, (Ver)handeln

Die Professionelle Gestaltung der Pflegepraxis

Die Berücksichtigung ethischer Normen und Werte ist in der pflegerischen Alltagspraxis vielfach nicht flächendeckend berücksichtigt. Das wollen wir ändern. Weitere Informationen über das Projekt erhalten Sie gerne über unser Regensburger Büro. (Bild: adeo-online.de)

Herausforderungen Kompetent begegnen

Reflektieren und Berücksichtigen:

Wir gehen davon aus, dass sich pflegerisches Handeln nachhaltig verbessert da Pflegende es als Entlastung empfinden, wenn ethisch konfliktträchtige Situationen im Pflegeprozess vor einem theoretischen Hintergrund reflektiert und bewusst in der Pflegeprozessplanung berücksichtigt werden.
Das entlastet Ihre Mitarbeiter und ist gut für Ihre Bewohner.

Reflektieren und Weiterentwickeln:

Wir geben in diesem Projekt Pflegenden aus der Altenhilfe die Möglichkeit, ihr professionelles Pflegeverständnis weiter zu entwickeln, um die ethische Reflexionsfähigkeit in Verbindung mit der Pflegeprozessplanung zu vertiefen und damit die fachlichen Kompetenzen zu stärken.
Das gibt Ihren Mitarbeitern die Kompetenz für eine gute Pflege.

Organisationsberatung inklusive:

Sie erhalten die Möglichkeit, Methoden der Selbstreflexion und der kollegialen Beratung für ihr alltägliches professionelles Handeln zu erweitern. Das parallele Angebot zur Organisationsentwicklung für die entsendende Einrichtung dient der Nachhaltigkeit des Projekts und damit einer menschenwürdigen Pflege, die über den Pflegeprozessplan Eingang in die alltägliche praktische Pflege
findet. Das ist gut für Ihre Einrichtung und unterstützt Ihr Qualitätsmanagement.

Auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten:

Die verantwortlichen Führungskräfte werden zu einem Organisationsentwicklungsprozess eingeladen. Dabei werden sie Methoden professioneller Reflexion wie die (ethische) Fallbesprechung für ihre Einrichtung konzeptionieren und in die Organisation ihrer Einrichtung als Qualitätsinstrument
implementieren.

5 übersichtliche Blöcke:

Das Projekt umfasst fünf zweitägige Module, begleitende Arbeitsaufträge für die Praxis und eine eintägige Abschlussveranstaltung.

In 5 Schritten vom Pflegeexperten zum Pflege-Ethik-Experten:

Persönliches Werte- und Pflegeverständnis

1. Modul: 16. – 17. Januar 2013

Zum Auftakt des Projektes reflektieren die Teilnehmenden anhand theoretischer Grundlagen der Ethik (ethische Ansätze, Wertehierarchie, „Charta der Rechte pflegebedürftiger Menschen“) ihre eigene Wertehaltung und lernen ethische Konflikte im Rahmen der Pflegeprozessplanung zu identifizieren und reflektieren.

Arbeitsauftrag: Analyse für die eigene Einrichtung, Entwicklung und Vereinbarung einrichtungsbezogener Projektskizzen.

Methoden ethischer Konfliktlösung

2. Modul: 07. – 08. März 2013

Das zweite Modul dient neben der Vermittlung von pflegeethischen Grundlagen und einem Überblick über Methoden der ethischen Konfliktbearbeitung (Ethikkomitée, ethische Fallbesprechungen, kollegiale Beratung, Fallsupervisionen, Balint-Arbeit, Intervision) der Entwicklung und Vereinbarung eines konkreten Praxisprojekts zwischen den teilnehmenden Einrichtungsleitungen/ Pflegedienstleitungen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Der Pflegeprozess als Ausdruck professionellen Denkens und Handelns

3. Modul: 25. – 26.04.2013

Im Zuge des dritten Moduls werden professionstheoretische Grundlagen im Zusammenhang des Pflegeprozesses als Handlungsmodell und Problemlösungsmodell bearbeitet. Die Pflegeprozessplanung wird unter einer systemischen Perspektive bearbeitet, indem Anliegen und Auftrag in der Dynamik sozialer Systeme (Angehörige, andere Berufsgruppen, unterschiedliche Interessen) dargestellt werden. Arbeitsauftrag: Erstellung eines Pflegeprozessplanes.

Pflegeprozessplanung als Dokumentation von Fallbesprechungen

4. Modul: 04. 05. – 06. Juni 2013

Im Mittelpunkt des vierten Moduls stehen die Moderation und die Rahmenbedingungen von Fallbesprechungen. Durch praktische Übungen mit Beispielen aus der eigenen Praxis erstellen die Teilnehmenden einen Pflegeplan und ein Konzept, um in der eigenen Einrichtung ethische Fallbesprechungen durchführen zu können, die auf dem Pflegeplan basieren.

Das Prinzip „Verantwortung“

05. Modul: 19. September 2013

Im fünften Modul wird zum einen das Prinzip „Verantwortung“ in Bezug auf die eigene Rolle reflektiert. Zum anderen erhalten die Teilnehmenden Unterstützung in der Entwicklung eines einrichtungsspezifischen Konzepts zum Umgang mit ethisch konfliktträchtigen Pflegesituationen im Rahmen des Pflegeprozesses.

Abschlussveranstaltung:

November 2013

Präsentation und Reflektion
Im Rahmen der eintägigen Abschlussveranstaltungen werden alle Teilnehmenden und ihre Einrichtungsvertreterinnen und -vertreter eingeladen, ihre Projekte zu präsentieren und Erfahrungen zu teilen.
Gemeinsam wird das Seminarangebot reflektiert.

Im Anschluss an das Projekt werden wir die Ergebnisse veröffentlichen.

Sie finden das Projekt interessant oder wollen uns unterstützen? Sprechen Sie uns doch einfach an oder senden Sie uns eine Email!

Telefon: 0941-604877-0

ethik-in-der-pflegepraxis@kathpflegeverband.de