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28.03.2011

DPR unterstreicht Mitverantwortung der Arbeitgeber zur Lösung des Personalmangels

Auch im Nachgang zur Dialogveranstaltung der Pflegeversicherung und pflegerischen Versorgung im Bundesministerium für Gesundheit sind die Reaktionen aus der Berufsgruppe der Pflegenden überwiegend positiv. Die differenzierten Vorstellungen des Deutschen Pflegerates e.V., Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens (DPR), zur Verbesserung der Personalsituation, Personalausstattung sowie Pflegepersonalbedarfsplanung konnten im Ministerium inhaltlich vorgestellt und diskutiert werden.

Eine gemeinsame Ausbildung in der Pflege, die Wiederaufnahme der Finanzierung des 3. Umschulungsjahres sowie die Weiterentwicklung der Eigenständigkeit der Pflegeberufe wurden vom DPR als Prioritäten eingebracht. „Eine besondere Verpflichtung bei der Ausgestaltung von Arbeitsablaufprozessen sieht der DPR auch bei Arbeitgebern“, sagt Andreas Westerfellhaus, Präsident des DPR. „Diese mü?ssen im Rahmen des Wettbewerbs um die besten Pflegenden die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein betriebliches Gesundheitsmanagement und eine angepasste Arbeitsgestaltung für ältere Mitarbeiter/innen gewährleisten, um Personalgewinnung und -bindung zu verbessern“, so Westerfellhaus weiter. Einer Aushöhlung oder gar Absenkung der Fachkraftquote hat der DPR abermals eine scharfe Absage erteilt. Es könne nicht sein, dass bei wachsenden Anforderungen auf der Leistungsseite die erste Antwort auf Personalmangel der Abbau von Qualifikation und eine Deprofessionalisierung sei. Es sei klar, dass nur ein Maßnahmenbündel die komplexen Problemlagen lösen könne. Aber weder GreenCard noch Ersatz von professionell Pflegenden durch Hilfskräfte oder Fachkräfte ohne Sprachkenntnisse bringe hier Erfolg. Der DPR wird sich an den weiteren Dialogveranstaltungen aktiv beteiligen, um sachgerechte Lösungen für die Sicherung einer hoch qualifizierten Gesundheitsversorgung und Pflege zu gewährleisten. Alle am Dialogprozess beteiligten Verbände und Institutionen müssen konsequent in die Pflicht genommen werden, die heute geleisteten Zusagen mit Inhalten für die Praxis zu füllen.