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Fachschule für Altenpflege Donaueschingen

28.10.2011

„Klare Grenzen sind notwendig”

Im Streit um die Delegationsfähigkeit ärztlicher Leistungen ist die Position von KBV und Krankenhausgesellschaft beinhart: keine Subventionen ärztlicher Leistungen durch Pflegekräfte! Das ist doppelt berechtigt. Es darf keine Vermischung der Verantwortung für Diagnosen und Verordnungen zwischen Berufsgruppen geben, auch wenn sich die Pflege in Teilen akademisiert hat. Die Verantwortungs- und Haftungsstellung geht am Ende auf Kosten der Patienten.

Im Übrigen entwickelt sich in der Pflege ein massives Ungleichgewicht:?ein Überangebot an akademisierten Arbeitskräften, die nach einer qualifizierten Tätigkeit im Krankenhaus suchen, und ein massiver Mangel an Pflegekräften, die die harte Arbeit in der Patientenversorgung übernehmen. Die Probleme lösen sich nicht damit, dass akademisierte Pfleger Doktor spielen dürfen. Sondern nur, indem Klinikmanager für adäquate Arbeitsbedingungen auch für Mitarbeiter in der Pflege Sorge tragen. Die Argumentation  der Gegenseite, die Ärzte müssten wegen Medizinermangels entlastet werden, hält Müller für vorgeschoben. Tatsächlich suche die Pflege ihrerseits für zukünftig 100.000 akademische Pflegekräfte adäquate Beschäftigungsmöglichkeiten. Gleichzeitig verschärfe sich der Mangel an Pflegekräften.

Helmut Laschet