Katholischer Pflegeverband e.V.


Wir stärken Ihnen den Rücken

Katholischer Pflegeverband e.V.

Adolf-Schmetzer-Str. 2-4

93055 Regensburg

Germany

Telefon: 0941 6048 77-0

Telefax: 0941 6048 77-9

E-Mail: info@kathpflegeverband.de

Werden Sie Mitglied!

zum Anmeldeformular …

Fortbildungen 2017

zum Programm

 

 

 

www.kap-regensburg.de
Fachschule für Altenpflege Donaueschingen

20.01.2017

Ankündigung Fachtag Palliative Care

am Donnerstag, den 9. März 2017 veranstaltet der Katholische Pflegeverband im Auditorium des St. Josefsklinikum Offenburg zum zweiten Mal einen Palliativ Fachtag mit folgenden Themen und Referenten:

Die Firma TEVA GmbH unterstützt den Pflegefachtag in Höhe von 500 €.

  1. Advance Care Planning – ein Beitrag zur Selbstbestimmung am Lebensende

Ilona Grammer, Pflegewissenschaftlerin MScN, Dipl. Pflegewirtin (FH) Freiburg


In dem Beitrag wird das Konzept der gesundheitlichen Vorausplanung vorgestellt. Der Gesetzgeber will ab 2017 eine zusätzliche Beratungsleistung für Bewohner in Altenpflegeheimen ermöglichen. Geplant ist ein professionell begleiteter Prozess zur Ermittlung und Dokumentation des Bewohnerwillens. Neben den Anforderungen, die eine Beratung zur gesundheitlichen Vorausplanung erfordert, wird der Blick auf die interprofessionelle Zusammenarbeit und die Rolle der Pflegenden gelenkt.


  1. Palliative Wundbehandlung: Der Spagat zwischen Wundverschluss und Lebensqualität

Martin Huber, Therapiezentrum Chronische Wunden Ortenau


Die Begleitung von Menschen mit Tumorwunden stellt Pflegekräfte, Ärzte und andere Berufsgruppen in der Wundversorgung vor große Herausforderungen. Diese Menschen leiden unter anderem oft unter unerträglichen Schmerzen, massiver Geruchsbildung und Körperbildveränderung. Wie gelingt die Wundbehandlung, Symptomkontrolle und die Ängste der Betroffenen gleichermaßen im Blick zu haben.


  1. Atemunterstützende Pflege….bis zum letzten Atemzug

Wolfgang Schanz, Pflegefachlicher Berater Marienhaus St. Johann e.V. Freiburg


Atemerleichternde Lagerung statt Einsatz von Schläuchen

Bei der Begleitung von Menschen in palliativer oder terminaler Lebensphase taucht von den Pflegenden die Frage auf, wie die zunehmende Atemnot und vor allem das für alle Beteiligten (Bewohner, Angehörige, Pflegende) „unangenehme und Angst machende“ Atemgeräusch reduziert bzw. vermieden werden kann, ohne sofort ein Absaug-Gerät einzusetzen. Gezielte Lagerung und atemstimulierende Einreibungen ermöglichen in kurzer Zeit eine sichtbare, spürbare Erleichterung… bis zum letzten Atemzug.


  1. Leben mit dem Sterben

Edgar Gindele, Lehrer für Pflegeberufe, Supervisor und Heilpraktiker


Sterben, Verlust,Trauer. Der Umgang mit den Trauernden bereitet Pflegenden häufig Schwierigkeiten. Ängste, Hemmungen, Unsicherheit und Hilflosigkeit fließen oft in die Betreuung und Begleitung mit ein. Der Vortrag soll Möglichkeiten aufzeigen, die eigenen Ängste und Unsicherheiten anzunehmen und mit ihnen handlungsfähig zu bleiben. Sowie Sterbenden, wie auch Angehörigen unterstützend und begleitend zur Seite stehen.


  1. High Tech und High Touch: Was die Strahlentherapie durch moderne Technik zur

palliativen Versorgung beitragen kann.

Prof. Dr. med Felix Momm, Chefarzt Radio-Onkologie

Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach


Wie kaum ein anderes Gebiet der Medizin wurde die Strahlentherapie in den letzten Jahren technisch weiterentwickelt. Die Hochtechnologie ist aber nur vordergründig ein Widerspruch zur palliativen Versorgung unserer Patienten: Im Gegenteil kann die neue Technik zur Schmerzbehandlung beitragen, sowie Nebenwirkungen der Therapie mindern.



Über Ihr Interesse würden wir uns freuen

Sonja Fuß



Downloads:

Fachtag Palliative Care (1.8 MB)