Katholischer Pflegeverband

Aktuelles

SARS-CoV-2 und COVID-19:
Thieme stellt relevanten Fachinformationen kostenfrei zur Verfügung

Stuttgart – SARS-CoV-2 stellt unsere gesamte Gesellschaft vor enorme Herausforderungen – ganz besonders jedoch die Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind! Um sie bestmöglich zu unterstützen, bündelt die Thieme Gruppe die im Unternehmen verfügbaren relevanten Inhalte auf www.thieme.de/corona. Dazu gehören unter anderem fundierte Patienteninformationen inklusive Symptom-Checker, ein Online-Kurs zu COVID-19, relevante Inhalte aus Thieme Fachzeitschriften und Büchern sowie aktuelle Stellungnahmen verschiedener Fachgesellschaften. Sämtliche Angebote sind kostenfrei.

 

Corona Informationsseite - Georg Thieme Verlag

www.thieme.de

 

Thieme Compliance, Deutschlands führender Anbieter für Patienteninformationen, stellt ein kompaktes Informationsportal über das neuartige Coronavirus zur Verfügung. Dieses richtet sich an Fachpersonal wie auch an Laien, die nach fundierten Informationen suchen, gleichermaßen. Mit einem Symptom-Checker können Patienten prüfen, ob sie sich an ihren Hausarzt beziehungsweise den hausärztlichen Bereitschaftsdienst wenden sollen. Darüber hinaus bietet das Informationsportal Informationen über Ansteckungsrisiken, Methoden der Vorbeugung, informiert über die Hintergründe der Krankheit und bietet einen Überblick über die derzeitigen Therapie-Ansätze. Eine Sammlung von Links bündelt verlässliche Informationsquellen für Patienten.

Speziell für medizinische Fachkräfte und Laborspezialisten hat Thiemes Kooperationspartner Area9 Lyceum einen Online-Kurs entwickelt. Dieser vermittelt wichtiges Wissen zu Ursprung der Erkrankung COVID-19, Vorbeugung, Übertragungswege und Symptome. Das Angebot nutzt dafür adaptive Lernalgorithmen, die zügige Lernerfolge ermöglichen.

Ein Redaktionsteam hat sämtliche relevanten Inhalte aus den bestehenden Thieme Angeboten zusammengestellt – darunter aktuelle Beiträge aus Thieme Fachzeitschriften und Büchern zur persönlichen Schutzausrüstung, zur Händehygiene, zur Infektionsprävention und andere. Das Magazin „kma Klinik Management aktuell“ bündelt zudem News und Hintergrundinformationen, die insbesondere für Entscheider in Kliniken relevant sind. Stellungnahmen verschiedener Fachgesellschaften ergänzen das Informationsangebot.

Thieme hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ärzten, Pflegenden und anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen in den verschiedenen Situationen ihres beruflichen Handelns die entscheidenden Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen. In der aktuellen Situation fühlt sich Thieme diesem Anspruch in besonderer Weise verpflichtet.

Coronavirus – was Sie jetzt wissen sollten:

Coronavirus aktuell

Patienteninformation und Symptom-Checker

Online-Kurs zu COVID-19

Persönliche Schutzausrüstung richtig auswählen und handhaben

Händehygiene – einfach, aber nicht trivial

Organisation und Einrichtungen

Hintergründe zu Virusinfektionen

Weiterführende Links

Das gesamte Informationspaket für Ärzte, Pflegende und andere Akteure im Gesundheitswesen finden Sie auf www.thieme.de/corona.

Über Thieme

Thieme ist marktführender Anbieter von Informationen und Services, die dazu beitragen, Gesundheit und Gesundheitsversorgung zu verbessern. Das Familienunternehmen entwickelt mit seinen über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern digitale und analoge Angebote in Medizin und Chemie. Die internationale Unternehmensgruppe mit weltweit 11 Standorten nutzt dafür ein breites Experten- und Partnernetzwerk sowie die qualitativ hochwertigen Inhalte aus 200 Fachzeitschriften und 4400 Buchtiteln. Mit ihren Lösungsangeboten unterstützt Thieme relevante Informationsprozesse in der Wissenschaft, in Ausbildung und Patientenversorgung. Medizinstudierende, Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten, Kliniken, Krankenkassen sowie alle an Gesundheit Interessierten stehen hierbei im Mittelpunkt. Anspruch der Thieme Gruppe ist es, ihnen genau die Informationen, Services und Werkzeuge bereitzustellen, die sie in einer bestimmten Arbeitssituation oder Lebensphase benötigen. Durch die hohe Qualität und zielgruppenspezifische Relevanz der angebotenen Leistungen bereitet Thieme den Weg für eine bessere Medizin und mehr Gesundheit im Leben.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung rund um den Corona-Virus müssen auch wir uns flexibel an die Gegebenheiten anpassen. Unsere Fortbildungen sind bis Ende Mai aufgrund der aktuellen Situation abgesagt. Wir bemühen uns aktuell um Ersatztermine. Ab Juni 2020 hoffen wir, Ihnen wieder einen normalen und geregelten Seminarbetrieb anbieten zu können. Sie können sich gerne online anmelden.

Unsere Geschäftsstelle in Regensburg ist aktuell von Montag bis Freitag vormittags besetzt. Sie erreichen uns unter Tel. 0941 -6048770 oder per Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team der Geschäftsstelle in Regensburg

Sollten Sie sich bereits angemeldet haben, meldet sich der Veranstalter, Frau Fuß, 2. Vorsitzende des Kath. Pflegeverbandes e. V., Landesgruppe Baden-Württemberg Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei Ihnen persönlich.

 

Personalbemessung in der stationären Langzeitpflege

Beleg für unzureichende Personalausstattung. Maßstab: Pflegequalität sicherstellen

Gestern wurden die Ergebnisse des Projekts zur Personalbemessung in der stationären Langzeitpflege vorgestellt. Hierzu können Sie den Präsidenten des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), Franz Wagner, in seiner ersten Einschätzung zum neuen Personalbemessungsverfahren gerne wie folgt zitieren:
„Der Deutsche Pflegerat begrüßt, dass mit dem Zwischenbericht jetzt das vorläufige Ergebnis der Entwicklung vorliegt. Das neue Personalbemessungsverfahren soll endlich dafür sorgen, dass die pflegerische Versorgung in Pflegeheimen deutschlandweit vergleichbar wird. Den bisher enormen Unterschieden in den Pflegepersonalschlüsseln der Länder wird damit ein Ende gesetzt.
Jedoch scheint das Instrument zum Teil in der Gegenwart verhaftet und bleibt damit hinter den Anforderungen einer langfristigen Perspektive zurück. Das ist zwar methodisch nachvollziehbar, aber für die Umsetzung für eine zukunftsorientierte Langzeit-pflege ergänzungsbedürftig.
Die stationäre Langzeitpflege benötigt angesichts der steigenden Leistungsanforderungen mehr und teilweise höhere Pflegefachkompetenz als dies bisher gegeben war.
Die eindringlichen Mahnungen des Deutschen Pflegerats, dass die heutige Personalausstattung in der Langzeitpflege völlig unzureichend und damit die Versorgung unzureichend ist, haben sich durch die jetzt vorgelegten Ergebnisse bestätigt. Die vorgelegten Zahlen sind allerdings zu hinterfragen. Eine Bemessung ausschließlich auf der Basis von einzelnen Tätigkeiten greift zu kurz. Hier würde der pflegerische Kontext fehlen. Inwiefern dies bei der Erarbeitung des neuen Personalbemessungsverfahrens berücksichtigt wurde, ist zu prüfen. Das gilt auch für den Umsetzungsgrad des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs in den Einrichtungen, in denen die Daten erhoben wurden. Der Zuwachs bei den Assistenzkräften darf aus Sicht des Deutschen Pflegerats ausschließlich durch qualifiziertes Pflegepersonal erfolgen.
Personalmengensteigerungen allein können jedoch nicht sicherstellen, dass es zu einer besseren Pflege und zu besseren Arbeitsbedingungen kommt. Mit Sorge sieht der Deutsche Pflegerat die vorgeschlagene gravierende Neuverteilung zwischen Pflegefachpersonen und Assistenzkräften.
Eine Reduzierung der Aufgaben von Pflegefachpersonen primär auf Steuerungs- und Prüfungsaufgaben sowie eine vorwiegend durch Assistenzpersonal durchgeführte Pflege wäre aus Sicht des Deutschen Pflegerats verfehlt. Zeiten für Interaktion scheinen zu wenig berücksichtigt und Interaktion kann auch nicht ausschließlich an das Assistenzpersonal delegiert werden. Denn die Versorgungsbedarfe der Bewohnerinnen und Bewohner sind sehr heterogen und komplex. Zudem verändern sie sich dynamisch. Eine qualitativ hochwertige Pflege basiert auf einer Ausbildung zum Heilberuf, wie sie Pflegefachpersonen insbesondere durch die neue generalistische Pflegeausbildung erhalten. 
Im Instrument sind weder spezialisierte Pflegefachpersonen berücksichtigt noch die hochschulisch qualifizierten Pflegefachpersonen, die in der direkten Versorgung arbeiten. Deren Einbeziehung ist angesichts der Versorgungsbedarfe dringend erforderlich und wird es in Zukunft noch stärker sein. Hier muss nachgearbeitet werden.
Unabhängig davon, dass die berechnete Anzahl von Pflegenden aktuell nicht vorhanden ist und bei kritischer Bewertung einzelner Aspekte, fordert der Deutsche Pflegerat eine gestufte, rasche und bundesweit einheitliche Einführung des Personalbemessungsverfahrens. Damit würde ein starkes vertrauensbildendes Signal in die Berufsgruppe hineingegeben, dass sich die Rahmenbedingungen in der Langzeitpflege positiv und nachhaltig verändern.

Die Einführung des neuen Personalbemessungsverfahrens ist nicht trivial und erfordert eine wissenschaftliche Begleitung, um erforderliche Anpassungsbedarfe zu identifizieren. Das neue Verfahren ist aus Sicht des Deutschen Pflegerats daher an Bedingungen zu knüpfen, die zur Sicherung der Qualität und für die Gewährleistung der Patientensicherheit unabdingbar sind.
Die Länder müssen einen generalistischen Pflegeassistenzberuf einheitlich auf Basis einer 2-jährigen Ausbildung regeln. Perspektivisch sollten möglichst alle Pflegeassistentinnen und -assistenten über eine solche Qualifizierung verfügen. Entsprechende Weiterqualifizierungsangebote für angelernte Helferinnen und Helfer sind erforderlich.
Die Einführung der neuen Personalbemessung erfordert erhebliche Veränderungen bei der Aufgabenverteilung und Arbeitsorganisation. Die Einrichtungen müssen sicherstellen, dass die Verantwortungsbereiche in der stationären Langzeitpflege klar geregelt sind.
Zeit für eine umfangreiche Diskussion gibt es nicht mehr. Denn der bereits bestehende Personalmangel gefährdet die Versorgungssicherheit, was auch für die ambulante Pflege gilt. Auch hier bedarf es dringend einer Neujustierung des notwendigen Pflegepersonals. Dennoch muss das neue Personalbemessungsverfahren auf jeden Fall erprobt und evaluiert werden. Dabei ist zu überprüfen, wie und unter welchen Rahmenbedingungen es sich positiv auf die Versorgung und deren Qualität auswirkt.
Für die Einführung spielt die in der Konzertierten Aktion Pflege vereinbarte Roadmap eine große Rolle. Der Deutsche Pflegerat begrüßt, dass das Bundesgesundheitsministerium zeitnah zur ersten Sitzung zur Entwicklung dieser Roadmap eingeladen hat.
Der Deutsche Pflegerat erwartet einen klug aufgestellten Stufenplan zur Einführung des neuen Personalbemessungsverfahrens mit Nachjustierungen, welche die Qualität der Versorgung im Fokus haben.
Die Vereinbarungen der Konzertierten Aktion Pflege zu einer Verbesserung der Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit sind unverzichtbare Unterstützung für eine Umsetzung der neuen Personalbemessung und ihren Erfolg.“

Pressemeldung DPR

Ansprechpartner:
Dr. h.c. Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):
Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 15 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats. 

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Dr. h.c. Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände:
Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU). 

Zeitarbeit ist ein Symptom für die Krise in der Pflege

Deutscher Pflegerat begrüßt Bundesratsinitiative des Berliner Senats zur Eindämmung der Zeitarbeit

Der Berliner Senat hat heute die Einbringung einer Bundesratsinitiative zur Eindämmung der Zeitarbeit in der Pflege beschlossen. Hierzu erklärt Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e. V. (DPR):

„Die Zeitarbeit ist ein Symptom für die Krise in der Pflege. Sie hat ihren Ursprung in den unzureichenden Arbeitsbedingungen, im Personalmangel und in schlechten Personalschlüsseln, die eine Kompensation bei einem Ausfall des Stammpersonals nicht erlauben.

Ein Verbot der Zeitarbeit wird die Probleme nicht lösen. Maßnahmen gegen die Zeitarbeit müssen gleichzeitig mit Maßnahmen für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege einhergehen. Benötigt wird ein deutliches Signal für mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege. Ähnlich dem, welches für den Krankenhausbereich gilt. Dort werden alle weiteren, zusätzlichen Stellen voll refinanziert.

In der Verantwortung stehen neben den Arbeitgebern und dem Gesetzgeber jedoch auch die Kostenträger. Sie sind es, die im Wesentlichen zu besseren Arbeitsbedingungen und zu besseren Löhnen beitragen können.

Zeitarbeitende stopfen in der pflegerischen Versorgung Löcher. Sie bleiben eine Art Fremdkörper im Team. Ihre fachliche Kompetenz kann nur schwer eingeschätzt werden. Der Stammbelegschaft hilft Zeitarbeit nur indirekt, sie muss meist verstärkt ungünstigere Dienstzeiten übernehmen. Zudem verdienen die Zeitarbeitenden häufig auch noch besser. Dadurch fühlen sich die festangestellten Mitarbeitenden benachteiligt. Angesichts der aktuell verbreiteten Arbeitsbedingungen ist die Entscheidung von Pflegefachpersonen, in Zeitarbeit zu gehen, gut nachzuvollziehen.

Diese Situation hat der Berliner Senat erkannt und in seinen Beschluss für eine Bundesratsinitiative zum Thema Zeitarbeit richtigerweise aufgenommen. Der Deutsche Pflegerat unterstützt, dass sich der Bundesrat mit dem Thema Zeitarbeit befasst.“

Mehr zur Zeitarbeit in der Pflege:
Positionspapier „Fehlentwicklungen bei der Leiharbeit in der Pflege stoppen“, Deutscher Pflegerat und Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS), Oktober 2019 (siehe hier im Download)

Ansprechpartner:
Dr. h.c. Franz Wagner
Präsident des Deutschen Pflegerats
Deutscher Pflegerat e.V. (DPR)
Bundesarbeitsgemeinschaft Pflege- und Hebammenwesen
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Telefon: (0 30) 398 77 303
Telefax: (0 30) 398 77 304
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.deutscher-pflegerat.de

Zum Deutschen Pflegerat e.V. (DPR):

Der Deutsche Pflegerat e.V. wurde 1998 gegründet, um die Positionen der Pflegeorganisationen einheitlich darzustellen und deren politische Arbeit zu koordinieren. Darüber hinaus fördert der Zusammenschluss aus 15 Verbänden die berufliche Selbstverwaltung. Als Bundesarbeitsgemeinschaft des Pflege- und Hebammenwesens und Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vertritt der Deutsche Pflegerat heute die insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigten der Pflege. Über die berufliche Interessensvertretung hinaus ist der Einsatz für eine nachhaltige, qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung oberstes Anliegen des Deutschen Pflegerats. 

Präsident des Deutschen Pflegerats ist Dr. h.c. Franz Wagner. Vize-Präsidentinnen sind Irene Maier und Christine Vogler.

Mitgliedsverbände:

Arbeitsgemeinschaft christlicher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen e.V. (ADS); AnbieterVerband qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG); Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe e.V. (BLGS); Bundesverband Geriatrie e.V. (BVG); Bundesverband Pflegemanagement e.V.; Deutscher Hebammenverband e.V. (DHV); Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e.V. (BeKD); Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V. (BFLK); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK); Deutsche Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF); Deutscher Pflegeverband e.V. (DPV); Katholischer Pflegeverband e.V.; Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz e.V. (VdS); Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP) und Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätsklinika e.V. Deutschland (VPU).

Pressemeldung DPR Zeitarbeit

 

Mit Jahresbeginn ist die generalistische Pflegeausbildung gestartet.
Die katholischen Einrichtungen und Schulen gestalten tatkräftig die Umsetzung,
wenngleich noch viele Fragen offen sind.

Regensburg, 04.02.2020 – Die Fachtagung zur Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes hat gezeigt, mit wieviel Engagement, Kreativität und fachlichem Weitblick die Einrichtungen das neue Pflegeberufegesetz in die Praxis bringen. Sowohl die Berufsfachschulen für Pflege als auch die Einrichtungen der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege setzen viel Tatkraft in die Ausgestaltung der neuen Pflegeausbildung.

Organisiert wurde die Tagung nun bereits zum dritten Mal als Kooperationsveranstaltung des Deutschen Caritasverbandes Landesverband Bayern e.V., des Katholischen Krankenhausverbandes in Bayern e. V., des Katholischen Pflegeverbandes e. V. und der Caritas-Gemeinschaft für Pflege- und Sozialberufe Bayern e. V., um den generalistischen Ansatz zu bestärken und eine Plattform für den Austausch zu bieten. Mit der dritten Fachtagung setzten die vier Verbände den Schwerpunkt auf die praktische Umsetzung des Pflegeberufegesetzes.

Das Themenspektrum reichte von der Vorstellung des Bayerischen Lehrplans und der neuen Berufsfachschulordnung Pflege durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus über Informationen zur Praxisanleitung durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, bis hin zu den verschiedenen Ansätzen der Ausbildungsträger, wie die Ausbildung in der Praxis vor Ort gestaltet werden kann. Dabei sehen die Ausbildungsträger die momentan größte Herausforderung in den vielfältigen Kooperationen und den damit einhergehenden Abstimmungsprozessen. Das oberste Ziel steht dabei jedoch immer fest: Eine gute Ausbildung für die Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler zu garantieren.

Die Fachtagung hat verdeutlicht, dass noch viele Themen offen sind. Dennoch plädieren die Vertreter sowohl der Ministerien als auch der Träger der schulischen und praktischen Ausbildung dafür, die generalistische Ausbildung aktiv mitzugestalten.

Um die einzelnen Ausbildungsorte zu unterstützen, haben wir eine Internetseite mit allen wichtigen Informationen erstellt: https://www.caritas-pflegeausbildung-bayern.de/

Irene Hößl
Geschäftsführerin

Der Katholische Pflegeverband e.V. vertritt als bundesweit größte Interessenvertretung von beruflich Pflegenden mit christlicher Grundhaltung professionell Pflegende aus den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege und deren Assistenzberufen.

Pressemitteilung Fachtag 

salzburger pflegekongressDer 43. Salzburger Pflegekongress war ein voller Erfolg

Der 43. Salzburger Pflegekongresses am 18. und 19. Oktober 2019 stand unter dem Motto „Pflege ist doch nicht spirituell ... oder? – Von einer unterschätzten Dimension“. Zu unterschätzen war das Thema nicht. Die Auseinandersetzung mit der Spiritualität in der Pflege lockte 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Salzburg.

Schnell wurde die Bedeutung der Spiritualität klar für einen gesunden Umgang mit Patienten, Pflegebedürftigen und sich selbst in einem ökonomisch dominierten Gesundheitssystem. Prof. DDr. Walter Schaupp aus Graz fordert, die Rehabilitation des Religiös-Spirituellen. „Spiritualität muss aus der Privatheit herausgeholt werden.“ betont Schaupp. Die persönliche Spiritualität ist angesichts beruflicher Belastung und Burn-Out eine wertvolle Ressource. Sie leistet Sinnstiftung, Einübung von Achtsamkeit und den Umgang mit Begrenztheit.

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Adolf-Schmetzer-Str. 2-4
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